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Scholz und Abdullah II.: Rechte Behinderter schützen

Der Weltgipfel für Menschen mit Behinderung in Berlin soll Barrierefreiheit und Inklusion weltweit voranbringen. Co-Gastgeber ist Jordanien. 

03.04.2025
Summit
© pa/dpa

Berlin (d.de) - Mehr als 3.000 Menschen aus rund 100 Ländern, viele von ihnen mit Behinderung, treffen sich seit gestern in Berlin zum dritten Weltgipfel für Menschen mit Behinderung („Global Disability Summit“). Ziel ist es, Barrierefreiheit und Inklusion weltweit voranzubringen. Gemeinsame Gastgeber des Gipfels sind Deutschland, das Königreich Jordanien sowie der Welt-Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen.  

Der geschäftsführende Bundeskanzler Olaf Scholz und der jordanische König Abdullah II. forderten international verstärkte Anstrengungen für Inklusion und Teilhabe. „Trotz der Fortschritte der vergangenen Jahre stoßen Menschen mit Behinderungen weiterhin auf systematische Barrieren“, sagte Scholz. König Abdullah II. mahnte, auf die Lage in Konfliktregionen zu achten, wo Menschen mit Behinderung besonders verletzlich seien. 

Die teilnehmenden Regierungen und Organisationen stellen Projekte aus ihren Ländern vor. Zugleich machen sie Zusagen für künftige Vorhaben, die das Leben von Menschen mit Behinderung vereinfachen sollen. Auch die Bundesregierung bringt sich mit mehr als 30 Zusagen ein, die vor allem Deutschland, aber auch die internationale Zusammenarbeit betreffen.